674.fm aktuelle Sendung:
reiheM präsentiert:
Stilluppsteypa / Radio Hito / Nboj Tespo
Dienstag, 23. September 2025 / 20 Uhr (Einlass 19.30)
Eintritt 12 € / erm. 10 €
674FM Konzertraum, Ubierring 13, Köln
Die isländische Band Stilluppsteypa entstand Anfang der 1990er Jahre und begann ihre Reise als punk-orientierte Band mit mehreren Mitgliedern. Ihre unstillbare Neugier für das Unkonventionelle führte sie jedoch bald dazu, als Trio bestehend aus Heimir Björgúlfsson, Sigtryggur Berg Sigmarsson und Helgi Thorsson abstraktere und elektronischere Gefilde zu erkunden. Heimir verließ die Gruppe um 2002, danach arbeiten Sigtryggur und Helgi als Duo weiter und veröffentlichten 2025 nach langer Zeit ein neues Album auf dem belgischen Label Futura Resistenza.
Ihre Musik verbindet Dada‑inspirierte Klangbilder, Glitch, Drone und abstrakte Soundcollagen – oftmals sehr organisch trotz digitaler Elektronik.
https://futuraresistenza.bandcamp.com/album/schokolino-choco-loco
Radio Hito ist das Musikprojekt der Italo-vietnamesischen Künstlerin Nguyễn Zen Mỹ, basierend in Brüssel. Unter dem Pseudonym Radio Hito veröffentlicht sie seit 2019 avantgardistische, minimalistische Musik, in der sie eigene oder fremde Gedichte – häufig auf Italienisch – mit sparsamer Instrumentierung (Casio, Piano, Elektronik) neu interpretiert. https://www.muraillesmusic.com/en/artistes/radio-hito/
https://radiohito.bandcamp.com/
Takafumi Okada, der in der Stadt Okayama im Süden Japans lebt, präsentiert sein neues Projekt Nboj Tespo zum ersten Mal in Europa. Okada ist Drummer der japanischen Noise-Rock-Band Goat und aktiv bei der experimentellen Band The Noup. Er spielt live mit Schlagzeug, Stimme, Synthesizern und visuellen Elementen – oft in pulsierender, techno-tribaler Ästhetik mit dystopischer Atmosphäre. Ein neues Album wird Anfang September über South of North (NL) veröffentlicht.
https://southofnorthamsterdam.bandcamp.com/
reiheM Konzertreihe für Gegenwartsmusik, Elektronik und neue Medien – Köln wird veranstaltet von Mark e.V. und gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
photo credit: Pétur Eyvindsson